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Leben in der Regentonne

In einem großen Garten ist das Aufstellen einiger Regentonnen sehr sinnvoll. Das darin gesammelte Wasser ist temperiert und so für Pflanzen verträglicher.

Die Tonnen habe ich ca. 30 cm tief in den Boden eingegraben, sie sind ganzjährlich offen und soweit möglich immer gefüllt. Gegen Auffrieren liegen in jeder dickere Äste, z. B. von meinen Weiden, die oben ein Stück aus der Tonne herausstehen. Dies ermöglicht auch Insekten wie z. B. die Honigbienen des Nachbarn sich im Sommer mit Wasser zu versorgen.

Da ich alle Regentonnen mit Wasserpflanzen bestückt habe, die sich sehr gut vermehren, haben sich mit der Zeit hier einige Wasserinsekten eingefunden, z. B. Wasserläufer, Libellenlarven, Wasserkäfer wie der Gelbrandkäfer oder Wasserwanzen wie die Rückenschwimmer. Sie alle sind ständig auf der Suche nach Nahrung, das hat den großen Vorteil, dass in den Regentonnen Stechmückenlarven kaum eine Chance haben sich zu entwickeln ;-).

Teichfrösche sonnen sich in Regentonnen

Libelle "frisch geschlüpft"

Libelle
Libelle kurz nach dem "Schlüpfen" (in einer meiner Regentonnen)

Weinbergschnecke auf Kurzbesuch

Weinbergschnecke ist zum Abkühlen in die Regentonne gekrochen (Sommer 2022 - ca. 35 ° Grad)