Flavonoide sind sekundäre Pflanzenstoffe, die vor allem in Schalen und Blättern, aber auch in Kernen vorkommen.
Die Pflanzen werden durch sie vor UV-Strahlung und oxidativem Streß (Antioxidantien) außerdem vor Viren, Pilzen oder Schädlingen geschützt.
Diese Schutzfunktion sind auch der Grund, warum Flavonoide gegen zahlreiche Krankheiten schützen sollen, darunter verschiedene Krebsarten, Herz-Kreislauferkrankungen und Alzheimer.
Sie können z. B. Entzündungen lindern, den Blutdruck senken und das Immunsystem stärken.
Deshalb spielen Pflanzen, die Flavonoide enthalten, eine Rolle in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie).
Flavonoide sind Farb- oder Bitterstoffe und z. B. in:
- Beeren, Trauben, Äpfeln, Birnen, Kirschen, Pflaumen
- div. Gemüsesorten, wie Auberginen, Zwiebeln, Brokkoli, Grünkohl, Rote Beete
- Tomaten, Paprika
- Kamille, Schafgarbe, Rosmarin, Kiefer, Holunder, Aloe Vera, Weißdornblüten, Ringelblume, Mariendistel, Johanniskraut
- Sojaprodukten
- Tee (schwarzer + grüner)
- Kakao
- Rotwein
enthalten.